Synthetische Diamanten von echten kaum zu unterscheiden

veröffentlicht von admin am 12. Dezember 2011 in Allgemein

Während Rohdiamanten meist eher unscheinbar aussehen, rufen fertig geschliffene Diamanten meist große Bewunderung hervor. Denn sie gelten nicht nur als wunderschön, sondern auch als äußerst wertvoll. Und so sind sie unter anderem zu Schmuckstücken verarbeitet äußerst beliebt – und das nicht nur bei den Frauen. Neben den natürlichen Diamanten, die mit einer sogenannten Mohshärte von 10 als das härteste Mineral überhaupt gelten, gibt es aber auch noch eine künstlich hergestellte Variante, die für Laien in der Regel von einem echten Stein nicht zu unterscheiden ist. Nur ein Fachmann kann mit einem entsprechenden Gerät den Unterschied feststellen. Zum ersten Mal wurde ein solcher künstlicher Diamant übrigens Anfang der 50er-Jahre in Schweden hergestellt.

Möglich ist die Herstellung unter anderem mit dem sogenannten HPHT-Verfahren, also dem Hochdruck-Hochtemperatur-Verfahren. Dabei wird Grafit in einer hydraulischen Presse zusammengedrückt. Der Druck liegt dabei bei rund 6 Gigapascal, die Temperatur bei über 1.500 Grad Celsius. Unter diesen extremen Bedingungen wandelt sich der Grafitbrocken dann zu einem künstlichen Diamanten. Gibt man zusätzlich einen Katalysator wie beispielsweise Eisencarbonyl zu dem Verfahren hinzu, beschleunigt sich der Umwandlungsprozess, dauert allerdings immer noch einige Wochen. Genutzt werden Diamanten neben der Verarbeitung zu Schmuckstücken unter anderem in industriellen Werkzeugen oder bei der Wasserbehandlung.

Schreibe ein Kommentar