Thermo-Reithose hält draußen und drinnen warm
veröffentlicht von am 29. Juni 2011 in AllgemeinSchneebedeckte Felder und Wälder sind herrliche Strecken für einen Ausritt. Pferd und Reiter genießen gleichermaßen die ruhige Landschaft, die so ganz anders ist als im Sommer. Pferde werden im Winter meistens nur in der Halle bewegt, da Schnee und Eis nicht risikofrei sind, aber ein Ausritt ist in jedem Fall eine willkommene Abwechselung. Allerdings muss der Reiter darauf achten, dass er die passende Kleidung trägt. Denn auch wenn ihm beim Reiten warm wird, kann der Körper schnell auskühlen und das führt schnell zu Zerrungen oder anderen Verletzungen. Auch lässt sich das Pferd nicht mehr richtig kontrollieren, wenn dem Reiter kalt oder er bereits verletzt ist und damit erhöht sich das Risiko für beide enorm.
Am besten reitet man im Winter niemals alleine aus, denn es kann immer etwas passieren. In einem Wald, eventuell sogar abseits der normalen Wege, kann ein Sturz schnell gravierende Folgen haben. Wer im Winter nicht schnell gefunden wird, hat schlechte Überlebenschancen, und das gilt ganz besonders, wenn Ausrüstung und Kleidung nicht an die Witterung angepasst sind. Diese Erkenntnis ist nicht unbedingt neu, denn auch bei anderen Freizeit- und Sportaktivitäten im Winter ist angemessene Kleidung nicht nur empfohlen, sondern Voraussetzung. Die größte Gefahr besteht dabei durch eine Unterkühlung nach Beendigung der Aktivität. Solange man in Bewegung bleibt, nimmt man die Kälte gar nicht richtig wahr. Aber sobald der Körper zur Ruhe kommt, beginnt sehr schnell die Auskühlung. Ist die Kleidung dann nicht wintertauglich, geht das noch schneller. Und selbst wenn die Unterkühlung nur kurze Zeit andauert, kann sich daraus schnell eine Erkältung entwickeln.
Somit gilt also auch beim Reiten, egal ob in der Halle oder draußen, dass man sich den Temperaturen entsprechend kleidet. Neben einer warmen Jacke gehören dazu auch gefütterte Reitstiefel und eine warme Reithose. Wenn möglich, sollte zur Reitkappe auch ein Ohrenschutz getragen werden, denn die Ohren werden wie die Nase extrem schnell kalt. Ein Schal und warme Handschuhe sollten sich von selbst verstehen, wobei die Bewegungsfreiheit natürlich nicht zu sehr eingeschränkt sein darf.

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